IISH

Roman Rosdolsky Papers

Period  (1846-1854) 1939-1967
Total size   2.47 m.
Consultation Not restricted.

Biography

Born in Lemberg (L'viv), Galicia, Austria-Hungary 1898, died in Detroit, USA 1967; activist, scholar; as a youth member of the Ukrainian socialist Drahomanov Circles; edited with Roman Turiansky the journal Klyči 1917; founder of the International Revolutionary Social Democracy (IRSD); studied law in Prague; member of the Central Committee of the Communist Party of Eastern Galicia, representing its emigré organization 1921-1924; leading publicist of the Vasylkivtsi faction of the Ukrainian Communists; Vienna-correspondent of the Marx-Engels Institute in Moscow 1926-1931; emigrated in 1934 to L'viv, worked at the university; published the Trotskyist periodical Žittja i slovo 1934-1938; arrested by the GESTAPO in 1942, survived concentration camps; emigrated to the USA in 1947; worked as independent scholar; his many publications concentrating on Austrian social history and the works of Marx, include `Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen "Kapital"' 1969.

Content

Correspondence with Julius Braunthal 1965-1967, Isaac Deutscher 1951-1966, Karl Korsch 1950-1954, Paul Mattick 1964-1967, Otto Morf 1952-1967, Solomon S. Švarc 1949-1967 and others; manuscripts and typescripts 1929-1966, including his doctoral thesis `Friedrich Engels und das Problem der geschichtslosen Völker' from 1929, `Die ostgalizische Dorfgemeinschaft und ihre Auflösung' 1936, his inside account of the Ukrainian socialist left during the First World War 1951 and his concentration camp reminiscences of Auschwitz 1955; typescripts of `Der Streit um die "Polnisch-Russischen Staatsgrenzen" anlässlich des Polnischen Aufstandes des J. 1863' c. 1959, `Der Österreichische Januarstreik 1918. Legende und Wirklichkeit' c. 1960, `Die Bauernabgeordneten im konstituierenden Österreichischen Reichstag 1848-1849' c. 1961, `Zur Analyse der Russischen Revolution (1917-1967)' 1963, his contributions to the `Ökonomisch-soziologisches Marx-Engels-Lexikon' n.d. and other publications; files on Galicia 1846-1853 (partly handwritten copies and photocopies), on the armistice of Brest Litovsk 1917-1918 (typed copies) and other subjects; offprints, clippings and photocopies of his publications 1927-1969; offprints and clippings of reviews of his publications and commemorative articles 1964-1991.

Arrangement

Die schriftliche Hinterlassenschaft von Roman Rosdolsky, wie sie im IISG aufbewahrt wird, besteht aus:
1.  einem Sachregister aus mehr als 15.000 Karteikarten auf die seinerzeit zugänglichen Ausgaben der Schriften von Marx und (weniger vollständig) Engels (jetzt Nr. 333-341); Rosdolsky hatte diese Kartei als Hilfsmittel während der Arbeit am "Rohentwurf" angelegt, aber ganz offensichtlich auch eine lexikalische Bearbeitung im Auge (vgl. die mehr oder weniger ausgearbeiteten Stichworte unter Nr. 123–146)
2.  den in diesem Inventar wie folgt verzeichneten Unterlagen:

Rosdolskys Briefwechsel(19) ist – alphabetisch nach Korrespondenten – an den Anfang gestellt (Nr. 1–13), es folgen einige Briefe Dritter, die den vorigen sachlich oder als Beilagen zuzuordnen sind (Nr. 14–17).
Der Manuskriptbestand des Nachlasses folgt in chronologischer Anordnung (Nr. 18–47). Als Kriterium der Einordnung wurde bei publizierten Manuskripten der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung, bei unpublizierten der Zeitpunkt der Abfassung gewählt. Letzterer wurde, wo nötig und möglich nach u.a. der Korrespondenz erschlossen. Diese "konkurrierenden" Einordnungskriterien bei oft erheblichen Zeitabständen zwischen Abfassung und Veröffentlichung kommen der Übersichtlichkeit nicht immer zugute.
Der Nachlaß enthält eine umfangreiche Quellensammlung, d.h. Abschriften, Kopien und (wenige gedruckte) Originale zeitgenössischer Dokumente (Nr. 50–122), deren größerer Teil Rosdolskys Forschungen zur Geschichte Galiziens zwischen 1780 und 1850 (Nr. 50–90), der Rest (Nr. 91–122) seiner Untersuchung der Friedensverhandlungen von Brest Litowsk (vgl. Nr. 37) inhaltlich zugeordnet wurde.
Anschließend sind die Ausarbeitungen einzelner Stichworte des "Ökonomisch-Soziologischen Marx-Engels-Lexikons" verzeichnet (Nr. 123–146) .
Eine weitere große Gruppe bilden Rosdolskys Exzerpte und Arbeitsnotizen (Nr. 147–252), die in verschiedenen Serien nach chronologischem (Nr. 147–169), geographischem (Nr. 170–218) oder allgemein inhaltlichem (Nr. 219–228) Sachbetreff, in einigen Fällen nach ihrer archivalischen Provenienz (Nr. 229–252), sehr global verzeichnet wurden.
Schließlich ist auf zwei Gruppen von Dokumenten hinzuweisen, die während der Ordnungsarbeiten bei den Exzerpten und Arbeitsnotizen angetroffen wurden, nach Form und Inhalt jedoch die beiden Teile der früher verzeichneten Quellensammlung ergänzen: Die Beilagen (Nr. 253–275) sind Dokumente, die unzweifelhaft den galizischen Forschungen zuzuordnen sind, während die Diversen (Nr. 276–288) in den engeren und weiteren Umkreis der Brest Litowsk-Untersuchung gehören.
Eine Reihe von Sonderdrucken findet man am Ende der ursprünglichen Liste (Nr. 289–297). Anschließend wurde eine Bestandsergänzung, die Emily Rosdolsky dem IISG im Jahre 1994 übergab, als Nachtrag 1994 als Ganzes neu verzeichnet. Sie enthält Korrespondenz, Manuskripte und Sonderdrucke von Arbeiten Rosdolskys sowie eine Reihe von Nekrologen und Gedenkartikeln. Auf einschlägige Teile dieser Ergänzung wird im Verzeichnis der Briefe und Manuskripte zusätzlich verwiesen.
Anläßlich der Verzeichnung der Ergänzung wurde das provisorische Verzeichnis der Korrespondenzen und Manuskripte formal vereinheitlicht, eine Neubearbeitung der folgenden Teile des ursprünglichen Verzeichnisses war aus Zeitgründen nicht möglich.

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List made in 2001